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Die achtziger Jahre

Auf der JHV im Januar 1981 erklärte der 1. Vorsitzende Georg Umhauer die Erhaltung der Sängergemeinschaft und die Gewinnung junger Sänger und Kinder zum obersten Ziel. Erneut gab es einen Vorstoß, gemeinsam mit dem Deutschem Sängerbund: mit einer Eingabe an die Abgeordneten des Hessischen Landtages die steuerliche Ungleichbehandlung von Sportvereinen und kulturellen Vereinen abzubauen. Diese über die Kreisgrenzen hinausgehende Aktivität blieb für viele Jahre ein Herzensanliegen des Vorsitzenden und führte trotz intensiver Bemühungen nicht zum Erfolg. Der Kreiszuschuss wurde von 100 auf 120 DM je Verein erhöht. In den folgenden Jahren waren die Gewinnung weiterer Altersgruppen und die Bildung neuer Chor- und Präsentationsformen wesentliche Schwerpunkte der Vorstandsarbeit: Aufbau selbständiger Kinderchöre, Gründung von Kinderchören auf der Basis der Großgemeinden (ggf. in Kooperation mit Schulen und Lehrern), Einbau von Kindergruppen in Veranstaltungen, z.B. durch Liedvorträge oder Theateraufführungen, Gewinnung der mittleren Jahrgänge als aktive Sänger durch persönliche Ansprache („von alleine kommt heute niemand mehr”), besser die Bildung von gemischten Chören als das Aufgeben des Chorgesangs. Man erkennt, dass die Themen und Probleme sich nicht geändert , sondern sich sogar bis zum heutigen Tage weiter zugespitzt haben. Es zeigte sich weiterhin, dass Vereine, die mehr Leistung anstreben, mehr jüngere Sänger gewannen als Vereine, die stärker die Geselligkeit betonten. Von Vereinen durchgeführte Chorkonzerte waren besser besucht als reine Liederabende. Es gab Überlegungen, dass mehrere Vereine ein Gemeinschaftskonzert veranstalten. Generell war das Liedgut gegenüber früheren Jahren anspruchsvoller geworden und stellte erhöhte Anforderungen an Sänger und Chorleiter, was auch eine erkennbare Leistungssteigerung zur Folge hatte. In den achtziger Jahren standen die Kurse für Vize-Chorleiter (durch den Kreischorleiter) und der Bereich der Stimmbildung (durch Prof. Schneider) im Zentrum der Weiterbildung. Daneben fand ein zweitägiges Seminar zur Schulung von Vorstandsmitgliedern mit den Themen Satzungsrecht, Einführung in die Rhetorik, Vortragstechnik, Ablauforganisation bei Sitzungen statt. Die finanzielle Situation der Vereine und des Kreisverbandes wurde immer wieder thematisiert: Durch ein Referat zum Thema „GEMA-Gebühren”, durch den bereits erwähnten Vorstoß des Vorstandes zur finanziellen Gleichstellung der Chöre mit den Sportvereinen (aus Toto- und Lottomitteln) und durch die Verhandlungen über die Zuschüsse des Kreises Bergstraße. Am 4. Nov. 1982 wurde der Ehrenvorsitzende Adam Schmitt in Rimbach beigesetzt, begleitet von den Kreisvereinen mit einer großen Fahnenabordnung. Die Berichterstattung über die Kreiswertungssingen beinhaltete zum einen die oft mangelnde Disziplin der Vereine bei der Anmeldung (dies gilt auch für die Stimmbildungsseminare und die Vize-Chorleiter-Ausbildung) und die positive wie negative Kritik an Wertungsrichtern und -verfahren. Beim Kreiswertungssingen 1987 schnitten der Volkschor Birkenau (Kinderchor, Dirigent Heinrich Halblaub) und der Jugend- und Kinderchor Liederkranz Fürth (Dirigentin Rita Horneff) mit „sehr gut bis hervorragend” und „hervorragend” ab. Beim Bergsträßer Chortag 1988 in Bürstadt wirkten drei Chöre unseres Sängerkreises mit. Ein Tonträger „Bergsträßer Chöre singen” wurde produziert.

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