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Ausführliche Berichte/Dokumente/Berwertungen sind in Vorbereitung. Vorab geben wir den Bericht im Starkenburger Echo vom 27.04.2015 wieder:

„Familientreffen“ mit 1000 Teilnehmern

Chorfest – Sängerkreis Weschnitztal-Überwald erfreut über Beteiligung und Qualität – Mörlenbacher Bürgerhaus „ideal“ 

Gesangverein Chorfest2015 Hoch konzentriert präsentierten sich die Teilnehmer am zweiten Chorfest des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald. Insgesamt 47 Chöre – zwei Gesangsgruppen hatten abgesagt – mit 1000 Sängerinnen und Sängern bewiesen im Mörlenbacher Bürgerhaus ihr Können.  Foto: Karl-Heinz Köppner

„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder.“ Diese Volksweisheit, zitiert vom Ersten Beigeordneten der Gemeinde Mörlenbach, Andreas Pfeiffer, passte als Motto auf das Wochenende. Im Bürgerhaus hatte das zweite große Chorfest des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald seinen Schauplatz gefunden.

MÖRLENBACH. Viele Herren in dunklen Anzügen standen am Samstagnachmittag vor dem Mörlenbacher Bürgerhaus. Manche sahen entspannt aus und unterhielten sich angeregt. Andere traten nervös von einem Fuß auf den anderen. Kein Wunder, gehörten sie doch zu den rund 1000 Sängerinnen und Sängern in 47 Chören und Chorgemeinschaften, die in den nächsten beiden Tagen vor fachkundigem Publikum und einem renommierten Wertungsrichter auftreten sollten. Der Bewerter hieß Wolfgang Seeliger und nahm bei dem Chorfest auch rein geografisch eine zentrale Rolle ein. Er thronte, flankiert von Helfern aus dem Sängerkreis, auf einer kleinen Tribüne im Zuschauerraum, um von dort den Sängerinnen und Sängern zu lauschen. Das tat er am Samstag und Sonntag über viele Stunden hinweg. Währenddessen sorgten Mitglieder des Sängerkreises überall im Bürgerhaus für einen geregelten Ablauf. Schnell füllte sich der Zuschauerraum um Seeliger herum, als das Chorfest startete. Viele der Zuhörer traten später selbst noch auf. Es herrschte eine aufmerksame, wohlwollende und hoch konzentrierte Stimmung unter den Gästen, auch wenn immer mal wieder eine Gruppe leise aufstand, um sich auf ihren Auftritt vorzubereiten. Moderiert wurde das Programm beide Tage von Thomas Michael. Jeder Chor trug zwei Lieder vor. Das Repertoire war ebenso vielfältig wie die verschiedenen Chöre. Da gab es vielstimmigen Männergesang und helle Frauenstimmen, gemischte Chöre und solche mit Kindern und Jugendlichen. Die Sänger kamen aus dem Heppenheimer Stadtteil Hambach ebenso wie aus Gorxheim, dem Überwald und den Orten des Weschnitztales von Birkenau bis Brombach. Altes Liedgut aus dem späten Mittelalter stand auf dem Programm, aber auch Hits und Lieder aus den letzten Jahrzehnten. Und während manche Gruppen mit dem Anspruch antraten, beim Diplomsingen eine Auszeichnung zu erringen, wollten andere ihre Freude am Liedgut präsentieren, ohne dafür bewertet zu werden. „Das Chorfest ist ein Familientreffen“, sagte Wolfgang Schlapp (Heppenheim-Hambach), der Vorsitzende des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald, in seiner Begrüßungsrede. „Alle Chöre können sich so präsentieren, wie sie sind, keiner muss sich verstellen oder verstecken.“ Schlapp zeugte hocherfreut über die vielen Zusagen. 2013 hatte der Sängerkreis mit seinem ersten Chorfest in Schönmattenwag den Grundstein für dieses musikalische Treffen gelegt. Die Rückmeldungen von damals habe man genutzt, um einige Verbesserungen vorzunehmen. So habe es 2013 zu wenig Möglichkeiten für die Sängerinnen und Sänger geben, sich einzusingen. Das sollte diesmal besser sein. Mit dem Mörlenbacher Bürgerhaus war „die ideale Stätte für solch ein Ereignis“ gefunden worden. Schlapp dankte der Gemeinde, vertreten durch den Ersten Beigeordneten Andreas Pfeiffer, dass sie das Bürgerhaus nutzen konnten. Auch galt der Dank der Sparkassenstiftung, die mit einer Spende das Fest erst ermöglicht hatte. Pfeiffer sagte: „Dieses Fest spricht für die Lebendigkeit der Gesangvereine.“ Er hofft, dass Liedgut und Chorgesang auch in kommenden Generationen ihren Stellenwert behalten. Nach einem langen Gesangsabend am Samstag ging es am Sonntagmorgen gleich weiter. Statt Herren in Schwarz tummelten sich dort am Vormittag Kinder in gelben T-Shirts, die zum Kinderchor des Volkschors Birkenau gehörten. Wieder konnten Zuhörer viele Stunden lang beeindruckenden Gesang genießen. Hauptverantwortlich für die Organisation und die Bewirtung waren die Gesangsabteilungen der SKG Bonsweiher sowie der Gesangverein „Einheit“ Mörlenbach. 

Schulchor Chorfest2015 Die kleinen Belohnungen haben sich die Sängerinnen vom Vocal Ensemble der Rimbacher Martin-Luther-Schule (MLS) verdient. Sie zählten zu den vier Gruppen, die das Diplom in Gold erhielten.  Foto: Karl-heinz Köppner

Viermal gibt es das Diplom in Gold Beim Diplomsingen zum zweiten Chorfest des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald im Mörlenbacher Bürgerhaus vergab Wertungsrichter Wolfgang Seeliger am Wochenende viermal das Diplom in Gold. Die höchste Bewertung erreichte der Männergesangverein (MGV) Union 1973 Wald-Michelbach mit 23,4 Zählern.

Diplom in Gold

  • Männergesangverein (MGV) Union 1973 Wald-Michelbach (Chorleiter Hans-Joachim Karl)
  • MGV Harmonie 1882 Aschbach (Chorleiter Frank Ewald)
  • Martin-Luther-Schule (MLS) Rimbach Vocal Ensemble (Chorleiterin Christine Hauck)
  • Volkschor Birkenau 1912 (Chorleiterin Katharina Blattmann)

Diplom in Silber

  • MGV Eintracht 1852 Birkenau (Chorleiter Frank Ewald)
  • Sängerlust 1898 Schlierbach (Chorleiter Oliver Fath)

Diplom in Bronze

  • Chorgemeinschaft von „Eintracht“ Fahrenbach und „Frohsinn“ Lörzenbach (Chorleiter Frank Ewald)
  • KSG Kreidach (Chorleiter Harald Eck)
  • „Swinging Cords“ Ellenbach 1906 (Chorleiter Oliver Fath)
  • GV „Sängerlust“ 1912 Lauten-Weschnitz (Chorleiter Volker Schneider)
  • Frauenchor Buchklingen (Chorleiterin Edith Schmitt)

Danke

Wir, der Vorstand des Sängerkreises, danken herzlichst allen, die zum Gelingen des Chorfestes beigetragen haben:

  • Den Chören, die mit ihren phantastischen Auftritten eine hervorragende Werbung für den Chorgesang gegeben haben.
  • Den Dirigenten, ohne deren Engagement die Auftritte erst garnicht möglich geworden wären.
  • Dem Coferencier Thomas Michael, der wieder suverän durch das Programm führte.
  • Den gastgebenden Vereinen für ihre perfekte Organisation und Betreuung der Veranstaltungsgäste.
  • Allen anderen, die hier nicht namentlich genannt, aber keinesfalls gering geschätzt sind.

Wir freuen uns auf das Chorfest 2017!

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